Begleithund

fussarbeitDie Ausbildung zum Begleithund (BH) gilt als Basis für alle weiteren Hundesportarten, d.h. nur wer diese Prüfung erfolgreich abgelegt hat, kann an Prüfungen und Wettkämpfe der anderen Sportarten teilnehmen.
Aber nicht nur diese Regel macht die BH so wichtig für den Hundesport, sondern auch von der Art der Ausbildung und ihrer Inhalte ist sie Vorraussetzung weiterer sportlichen Bemühungen. Denn nur ein Hund der vollständig im Gehorsam steht, kann erfolgreich weiter ausgebildet werden, das gilt für den Turnierhundesport ebenso wie für die VPG und die Fährtenarbeit.
gruppeDaher ist es wichtig, dass die Elemente wie z.B. das "Frei-bei-Fuss-Gehen" des Hundes, das "Ablegen des Hundes unter Ablenkung", sowie das “Platz und Sitz aus der Bewegung” technisch richtig und vor allem sicher beherrscht werden. Deshalb werden die einzelnen Übungen individuell mit Hilfestellung unserer Ausbilder vom Hundeführer und seinem Hund auf unserem Gelände trainiert. Erfolgreich kann diese Ausbildung jedoch nur sein, wenn die Übungsstunden regelmäßig besucht werden und das Erlernte auch außerhalb des Trainings angewandt wird.
sitzAuch hier ist das Motivieren (Leckerli, Spielzeug) und Loben des Hund das A und O der Ausbildung. Nur ein motivierter Hund kann freudig und aufmerksam den Befehlen des Hundeführers folgen. Man muss sich jedoch auch im Klaren sein, dass neben der Motivation noch ein weiterer Pfeiler nötig ist, um hundertprozentigen Erfolg zu erreichen: Konsequenz. Die Ausbildung beschränkt daher nicht nur auf den Hund. Die Praxis zeigt, dass die Ausbildung des Hundeführers ebenso wichtig und meist am langwierigsten ist. So muss der richtige Umgang mit der Leine und den Motivationsmitteln gelernt werden, ebenso wie das richtige konsequente Handeln des Hundeführers. Am Ende steht dann nicht nur die hoffentlich erfolgreich bestandene Prüfung, sondern auch die bessere Beziehung zwischen Hund und Hundeführer. 

strassenteil Das Ziel der Ausbildung ist das Ablegen der Begleithundprüfung die aus drei Teilen besteht. Zuerst muss der Hundeführer in einem theoretischen Teil seine Sachkunde-Kenntnisse unter Beweis stellen. Anschließend wird Teil 2 auf dem Übungsgelände des Hundesportvereins durchgeführt. Es wird die Leinenführigkeit und Freifolge geprüft. Der dritte Teil ist ein Strassenteil. Bei dem der Hund auf seine soziale Verträglichkeit gegenüber Menschen und anderen Hunden sowie Umwelteinflüssen geprüft wird.